Montage Top-End

Mit den glücklicherweise wiedergefundenen Kolben ging’s heute flux an die Montage des Motor Top-Ends.

Um dem „Captain Future“ etwas Druck in die Pumpe zu verleihen, verzichte ich auf die Zylinderfußdichtung. Die Zylinder werden schlicht mit etwas Dichtmasse abgedichtet. Das geht unter anderem auch deshalb so einfach, weil der Morini-Motor keine druckbeaufschlagten Ölkanäle im Zylinder hat. Die Zylinderköpfe werden durch schlichte Schleuderschmierung versorgt.

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Als erstes montierte ich den hinteren Zylinder und -kopf…

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bevor im nächsten Schritt der vordere Zylinder mit -kopf montiert wurde.

 

Nach dem Einsetzen der Stößelstangen nach dem Voku-Hila-Prinzip (vorne die Kurzen, hinten die Langen) und Montage der Kipphebelböcke ging’s standardmässig ans Einstellen des Ventilspiels.

 

Mit komplett montiertem Motor Top-End ist ein vorsichtiges Durchdrehen des Motors unerläßlich. Dabei habe ich bei vollständig geöffneten Ventilen jeweils den Abstand der Ventilfederwindungen kontrolliert. Bei dem großen Hub der Renn-Nockenwelle besteht die Gefahr, daß der maximale Ventilweg nicht ausreicht und die Ventilfedern auf Block gehen.

Mein Verdacht war begründet, denn eine Ventilfeder ist grenzwertig eng zusammengedrückt.

Da muß ich nochmal ran, ansonsten nehmen mir die Stößelstangen die Sache „krumm“.

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